Mehrgenerationenwohnen (German Edition) by Elke Schulte PDF

By Elke Schulte

In den letzten Jahren sind der demographische Wandel und seine negativen Folgen für die Zukunft der Gesellschaft und ihrer sozialen Sicherungssysteme in Deutschland zunehmend thematisiert worden. Seit Jahren sinkt die Geburtenrate in Deutschland, bei gleichzeitig steigender Lebenserwartung der Bevölkerung. Inzwischen ist unübersehbar geworden, dass Deutschlands Bevölkerungszusammensetzung in eine bedrohliche Schieflage geraten ist und die sozialen Sicherungssysteme dadurch in absehbarer Zeit in eine große Finanzierungskrise geraten. In Zukunft wird die Unterstützung und Betreuung kranker, regulate und pflegebedürftiger Menschen schwerer zu realisieren sein, denn einem sinkenden Anteil junger Menschen wird eine steigende Zahl älterer und hochaltriger- und damit oft pflegebedürftiger Menschen gegenüberstehen.
Auch andere wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen, die sich unter dem Oberbegriff des "sozialen Wandels" zusammenfassen lassen, bestimmen die Überschriften aktueller Studien und Literatur. Diese Veränderungen gehen in Deutschland einher mit sinkenden Sozialleistungen und Erwerbs- und Familieneinkünften, zunehmender Arbeitslosigkeit, Kinderarmut und einer allgemein wachsenden Verunsicherung weiter Teile der Bevölkerung. Flexibilisierung, Individualisierung und Separation in der Gesellschaft führen viele Menschen in die Isolation, während die Ökonomisierung quickly aller Lebensbereiche fortschreitet und permanente Hektik den Alltag der Menschen bestimmt. Familiäre Beziehungen, die dem Einzelnen früher Zuwendung und Halt geboten haben, dünnen aus oder zerbrechen, während eine zunehmend empfundene Überforderung verstärkt psychische Erkrankungen hervorruft.
In der vorliegenden Studie wird der Frage nachgegangen, ob und inwieweit das Mehrgenerationenwohnen ein passender Ansatz ist, um eine mögliche Lösung für die vielfältigen Probleme zu bieten, die der demographische und soziale Wandel auslöst. Wer kann in welcher shape vom Mehrgenerationenwohnen profitieren? Wo liegen die Stärken und wo die Schwächen bzw. Begrenzungen dieser Wohnform? Ist damit das Mehrgenerationenwohnen ein wirkungsvoller Ansatz der es lohnt, weiterverfolgt zu werden oder handelt es sich bei dieser shape des auf Gegenseitigkeit ausgelegten Unterstützungsrahmens letztendlich um eine sozialromantische Utopie, die zwar in die Köpfe von Sozialplanern, jedoch nicht den Alltag der Menschen einziehen kann?

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By Elke Schulte

In den letzten Jahren sind der demographische Wandel und seine negativen Folgen für die Zukunft der Gesellschaft und ihrer sozialen Sicherungssysteme in Deutschland zunehmend thematisiert worden. Seit Jahren sinkt die Geburtenrate in Deutschland, bei gleichzeitig steigender Lebenserwartung der Bevölkerung. Inzwischen ist unübersehbar geworden, dass Deutschlands Bevölkerungszusammensetzung in eine bedrohliche Schieflage geraten ist und die sozialen Sicherungssysteme dadurch in absehbarer Zeit in eine große Finanzierungskrise geraten. In Zukunft wird die Unterstützung und Betreuung kranker, regulate und pflegebedürftiger Menschen schwerer zu realisieren sein, denn einem sinkenden Anteil junger Menschen wird eine steigende Zahl älterer und hochaltriger- und damit oft pflegebedürftiger Menschen gegenüberstehen.
Auch andere wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen, die sich unter dem Oberbegriff des "sozialen Wandels" zusammenfassen lassen, bestimmen die Überschriften aktueller Studien und Literatur. Diese Veränderungen gehen in Deutschland einher mit sinkenden Sozialleistungen und Erwerbs- und Familieneinkünften, zunehmender Arbeitslosigkeit, Kinderarmut und einer allgemein wachsenden Verunsicherung weiter Teile der Bevölkerung. Flexibilisierung, Individualisierung und Separation in der Gesellschaft führen viele Menschen in die Isolation, während die Ökonomisierung quickly aller Lebensbereiche fortschreitet und permanente Hektik den Alltag der Menschen bestimmt. Familiäre Beziehungen, die dem Einzelnen früher Zuwendung und Halt geboten haben, dünnen aus oder zerbrechen, während eine zunehmend empfundene Überforderung verstärkt psychische Erkrankungen hervorruft.
In der vorliegenden Studie wird der Frage nachgegangen, ob und inwieweit das Mehrgenerationenwohnen ein passender Ansatz ist, um eine mögliche Lösung für die vielfältigen Probleme zu bieten, die der demographische und soziale Wandel auslöst. Wer kann in welcher shape vom Mehrgenerationenwohnen profitieren? Wo liegen die Stärken und wo die Schwächen bzw. Begrenzungen dieser Wohnform? Ist damit das Mehrgenerationenwohnen ein wirkungsvoller Ansatz der es lohnt, weiterverfolgt zu werden oder handelt es sich bei dieser shape des auf Gegenseitigkeit ausgelegten Unterstützungsrahmens letztendlich um eine sozialromantische Utopie, die zwar in die Köpfe von Sozialplanern, jedoch nicht den Alltag der Menschen einziehen kann?

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Download e-book for iPad: Queer in – Gender out: Ein Ausweg aus dem binären by Volker Axenkopf

By Volker Axenkopf

Unser Körper ist ein Bündel verschiedenster Techniken und Praxen, die einen Zusammenhang zwischen unseren biologischen Geschlechtsmerkmalen, unserer Geschlechtsidentität und unserem Begehren herstellen. Lange wurde in der Geschlechterforschung versucht die Eigenschaften unserer Geschlechtsidentität dem Biologischen zuzuschreiben, so dass scheinbar alle Differenzen zwischen den beiden Geschlechtern aus einem Biokörper abgeleitet werden können. Dieser Sichtweise nach existieren Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Körpern vor allem aufgrund von Verhaltensweisen, die in diesen Körpern genetisch/biologisch verankert sind. Sowohl der weibliche als auch der männliche Körper ist jedoch eine Existenzweise, die sich durch verschiedenste Felder unseres Lebens zieht. Eine große Rolle bei der Definition eines weiblichen bzw. männlichen Körpers spielen dabei die Sprache, das Verhalten, die Gestik/Mimik und weitere kleinere Unterscheidungsmerkmale. Körper, die sich nicht eindeutig der zweigeschlechtlichen Kategorisierung unterordnen lassen, sich gar den Begriffen Frau/Mann entziehen, stiften Verwirrung und entziehen sich der gesellschaftlichen Heteronormativität, die nur zwei Geschlechter zulässt. Unser Gesellschaftssystem ist durchzogen von diesem Zwang zur Zweigeschlechtlichkeit, welcher durch Unterdrückung und tägliche Diskriminierung die "natürliche" Ordnung immer wieder bestätigt. Dadurch erfolgt tägliche Ab- und Ausgrenzung des scheinbar "Anderen". Vor diesem Hintergrund geht die vorliegende Studie der Frage nach, ob wir durch die dekonstruktivistische Queer-Perspektive das bisherige Denken in bipolaren Geschlechterkonstrukten auflösen und somit zu einem offeneren, freieren Begriff von Geschlecht gelangen können. Im ersten Kapitel des Buches wird dazu der bisherige Gender-Diskurs aus "queerer" Sicht beleuchtet und die Hauptmerkmale herausgearbeitet. Das zweite Kapitel vertieft dann die Queer-Theorie und zeigt die politischen Strategien auf, die es erlauben, den Gender-Diskurs aus der Zwangsheterosexualität und somit dem binären Geschlechterdenken herauszuführen. Anhand der Queer-Theorien als politische Konzepte werden Möglichkeiten zum Umgang mit Differenz und Vielfalt in Gesellschaften aufgezeigt. Hierzu soll abschließend der Ansatz von Judith Butler zur "Genderperformance" - dem Spiel mit den Geschlechterrollen und Entwicklung von neuen Identitäten - herangezogen werden. Zielsetzung der Studie ist es, Barrieren abzubauen und den sozialisierten Denkprozess über die Frage "Was gilt als natürliches Geschlecht?" anzuregen und zu hinterfragen. Ziel ist es dabei sich vom bipolaren, heteronormativen Geschlechterdenken zu lösen und zu einer selbstdefinierten Geschlechtsidentität zu gelangen.

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By Volker Axenkopf

Unser Körper ist ein Bündel verschiedenster Techniken und Praxen, die einen Zusammenhang zwischen unseren biologischen Geschlechtsmerkmalen, unserer Geschlechtsidentität und unserem Begehren herstellen. Lange wurde in der Geschlechterforschung versucht die Eigenschaften unserer Geschlechtsidentität dem Biologischen zuzuschreiben, so dass scheinbar alle Differenzen zwischen den beiden Geschlechtern aus einem Biokörper abgeleitet werden können. Dieser Sichtweise nach existieren Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Körpern vor allem aufgrund von Verhaltensweisen, die in diesen Körpern genetisch/biologisch verankert sind. Sowohl der weibliche als auch der männliche Körper ist jedoch eine Existenzweise, die sich durch verschiedenste Felder unseres Lebens zieht. Eine große Rolle bei der Definition eines weiblichen bzw. männlichen Körpers spielen dabei die Sprache, das Verhalten, die Gestik/Mimik und weitere kleinere Unterscheidungsmerkmale. Körper, die sich nicht eindeutig der zweigeschlechtlichen Kategorisierung unterordnen lassen, sich gar den Begriffen Frau/Mann entziehen, stiften Verwirrung und entziehen sich der gesellschaftlichen Heteronormativität, die nur zwei Geschlechter zulässt. Unser Gesellschaftssystem ist durchzogen von diesem Zwang zur Zweigeschlechtlichkeit, welcher durch Unterdrückung und tägliche Diskriminierung die "natürliche" Ordnung immer wieder bestätigt. Dadurch erfolgt tägliche Ab- und Ausgrenzung des scheinbar "Anderen". Vor diesem Hintergrund geht die vorliegende Studie der Frage nach, ob wir durch die dekonstruktivistische Queer-Perspektive das bisherige Denken in bipolaren Geschlechterkonstrukten auflösen und somit zu einem offeneren, freieren Begriff von Geschlecht gelangen können. Im ersten Kapitel des Buches wird dazu der bisherige Gender-Diskurs aus "queerer" Sicht beleuchtet und die Hauptmerkmale herausgearbeitet. Das zweite Kapitel vertieft dann die Queer-Theorie und zeigt die politischen Strategien auf, die es erlauben, den Gender-Diskurs aus der Zwangsheterosexualität und somit dem binären Geschlechterdenken herauszuführen. Anhand der Queer-Theorien als politische Konzepte werden Möglichkeiten zum Umgang mit Differenz und Vielfalt in Gesellschaften aufgezeigt. Hierzu soll abschließend der Ansatz von Judith Butler zur "Genderperformance" - dem Spiel mit den Geschlechterrollen und Entwicklung von neuen Identitäten - herangezogen werden. Zielsetzung der Studie ist es, Barrieren abzubauen und den sozialisierten Denkprozess über die Frage "Was gilt als natürliches Geschlecht?" anzuregen und zu hinterfragen. Ziel ist es dabei sich vom bipolaren, heteronormativen Geschlechterdenken zu lösen und zu einer selbstdefinierten Geschlechtsidentität zu gelangen.

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Get Soziale Ausschließung durch Armut und ihre Bedeutung für PDF

By Tania Huezo de Oeters

Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, be aware: 1,0, Evangelische Hochschule Darmstadt, ehem. Evangelische Fachhochschule Darmstadt, Sprache: Deutsch, summary: was once bedeutet Armut und die aus ihr immer wieder resultierende Ausschließung für Kinder und Jugendliche, welche Folgen bringt sie mit sich? Nach einem kurzen Blick darauf, was once mit Armut und sozialer Ausschließung gemeint ist und wie diese miteinander zusammenhängen, soll es dann im Weiteren konkret um Dimensionen und Folgen derartiger Ausschließungen für Heranwachsende gehen.

Oft entstehen Kreisläufe, aus denen es nur äußerst selten Auswege gibt; die Armut verfestigt sich, Perspektivlosigkeit, Gewalt und Kriminalität wachsen. Auch wenn Deutschland ökonomisch nicht mit meinem Heimatland zu vergleichen ist, es zu den reichsten Ländern unserer Erde gehört und ein breites Netz sozialer Sicherungen und Hilfsmechanismen aufzuweisen hat, so lässt sich in den letzten Jahren dennoch auch hierzulande zunehmende Armut und eine immer weiter wachsende Schere zwischen Arm und Reich beobachten. Ebenso wie Armut insgesamt, nimmt auch die Bedürftigkeit speziell von Kindern und Jugendlichen in Deutschland merkbar zu. Immer mehr Heranwachsende leben in armen oder zumindest materiell unsicheren Verhältnissen. Vor wenigen Wochen erst beschäftigte sich der Spiegel ausführlich mit diesem Thema und sprach von 2,6 Millionen Kindern, deren Alltag von Mangel und Verzicht gekennzeichnet sei. Kein Urlaub, kein Kino, keine neue Kleidung, das sind nur wenige Beispiele einer langen Liste von Benachteiligungen für Kinder aus sozial schwachen Familien. Kinder erfahren immer wieder, dass sie ausgeschlossen sind, nicht teilhaben können an Möglichkeiten oder Aktivitäten, die vielen ihrer Altersgenossen offenstehen.

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By Tania Huezo de Oeters

Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, be aware: 1,0, Evangelische Hochschule Darmstadt, ehem. Evangelische Fachhochschule Darmstadt, Sprache: Deutsch, summary: was once bedeutet Armut und die aus ihr immer wieder resultierende Ausschließung für Kinder und Jugendliche, welche Folgen bringt sie mit sich? Nach einem kurzen Blick darauf, was once mit Armut und sozialer Ausschließung gemeint ist und wie diese miteinander zusammenhängen, soll es dann im Weiteren konkret um Dimensionen und Folgen derartiger Ausschließungen für Heranwachsende gehen.

Oft entstehen Kreisläufe, aus denen es nur äußerst selten Auswege gibt; die Armut verfestigt sich, Perspektivlosigkeit, Gewalt und Kriminalität wachsen. Auch wenn Deutschland ökonomisch nicht mit meinem Heimatland zu vergleichen ist, es zu den reichsten Ländern unserer Erde gehört und ein breites Netz sozialer Sicherungen und Hilfsmechanismen aufzuweisen hat, so lässt sich in den letzten Jahren dennoch auch hierzulande zunehmende Armut und eine immer weiter wachsende Schere zwischen Arm und Reich beobachten. Ebenso wie Armut insgesamt, nimmt auch die Bedürftigkeit speziell von Kindern und Jugendlichen in Deutschland merkbar zu. Immer mehr Heranwachsende leben in armen oder zumindest materiell unsicheren Verhältnissen. Vor wenigen Wochen erst beschäftigte sich der Spiegel ausführlich mit diesem Thema und sprach von 2,6 Millionen Kindern, deren Alltag von Mangel und Verzicht gekennzeichnet sei. Kein Urlaub, kein Kino, keine neue Kleidung, das sind nur wenige Beispiele einer langen Liste von Benachteiligungen für Kinder aus sozial schwachen Familien. Kinder erfahren immer wieder, dass sie ausgeschlossen sind, nicht teilhaben können an Möglichkeiten oder Aktivitäten, die vielen ihrer Altersgenossen offenstehen.

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Download e-book for iPad: Prekäre Arbeitsverhältnisse in Deutschland. Ursachen und by Maryna Haishynava

By Maryna Haishynava

Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Soziologie - Wirtschaft und Industrie, notice: 1,7, Hochschule Hannover, Sprache: Deutsch, summary: Die Zahl der „Normalarbeitsplätze“ in der deutschen Wirtschaft sinkt. Ein Normalarbeitsplatz in diesem Sinne ist eine unbefristete, sozialversicherte Vollzeitbeschäftigung. Zwar entstehen derzeit auch wieder Normalarbeitsplätze, dennoch nehmen längerfristig gesehen die atypischen Formen von Arbeit eher zu und die Zahl sozialversicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigung ab.

Die Definition von prekären Beschäftigungsverhältnissen ist schwierig. Nicht jede atypische Beschäftigung, wie zum Beispiel Teilzeitarbeit, ist auch prekär. Prekär ist Erwerbsarbeit in der Regel dann, wenn der Lohn deutlich unter dem Durchschnittseinkommen liegt, keine zuverlässige Zukunftsplanung für den einzelnen möglich ist und Arbeitnehmerschutzrechte reduziert sind. Prekär sind die Jobs vor allem deswegen, weil sich die Risiken des Arbeitsmarktes hier besonders konzentrieren. Viele Jobs sind unsicher und/oder niedrig bezahlt; die likelihood, erneut arbeitslos zu werden, ist besonders groß, Phasen der Beschäftigung und Nichtbeschäftigung wechseln einander ab.

Die Ursachen für das Zurückdrängen des Normalarbeitsverhältnisses und die Zunahme prekärer Beschäftigungsformen sind vielfältig. Globalisierungsprozesse und die Internationalisierung der Märkte erzeugen einen hohen Konkurrenzdruck für Wirtschaft und Betriebe. Sie müssen ihre Wettbewerbsfähigkeit erhalten. Die Lohnkosten spielen hierbei eine wichtige Rolle. Von Arbeitgeberseite werden deshalb prekäre Beschäftigungsverhältnisse oftmals auch als Brücke hin zu gesicherten Arbeitsplätzen verstanden. Welche Formen prekären Arbeitsverhältnissen gibt es? Welche Folgen und Ursachen haben prekäre Jobs? Und was once bedeutetes überhaupt, sich in einer prekären Lage zu befinden?

Um diese Fragen beantworten zu können, ist es zuerst zweckdienlich, den Begriff zu definieren. additionally, im ersten Abschnitt meiner Arbeit stellt sich die Frage nach der Definition des Begriffes „Prekarität“. Im weiteren Abschnitten beschäftige ich mich mit den Formen prekärer Arbeitsverhältnissen. Hierzu soll auf die aktuelle Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt eingegangen werden.

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By Maryna Haishynava

Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Soziologie - Wirtschaft und Industrie, notice: 1,7, Hochschule Hannover, Sprache: Deutsch, summary: Die Zahl der „Normalarbeitsplätze“ in der deutschen Wirtschaft sinkt. Ein Normalarbeitsplatz in diesem Sinne ist eine unbefristete, sozialversicherte Vollzeitbeschäftigung. Zwar entstehen derzeit auch wieder Normalarbeitsplätze, dennoch nehmen längerfristig gesehen die atypischen Formen von Arbeit eher zu und die Zahl sozialversicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigung ab.

Die Definition von prekären Beschäftigungsverhältnissen ist schwierig. Nicht jede atypische Beschäftigung, wie zum Beispiel Teilzeitarbeit, ist auch prekär. Prekär ist Erwerbsarbeit in der Regel dann, wenn der Lohn deutlich unter dem Durchschnittseinkommen liegt, keine zuverlässige Zukunftsplanung für den einzelnen möglich ist und Arbeitnehmerschutzrechte reduziert sind. Prekär sind die Jobs vor allem deswegen, weil sich die Risiken des Arbeitsmarktes hier besonders konzentrieren. Viele Jobs sind unsicher und/oder niedrig bezahlt; die likelihood, erneut arbeitslos zu werden, ist besonders groß, Phasen der Beschäftigung und Nichtbeschäftigung wechseln einander ab.

Die Ursachen für das Zurückdrängen des Normalarbeitsverhältnisses und die Zunahme prekärer Beschäftigungsformen sind vielfältig. Globalisierungsprozesse und die Internationalisierung der Märkte erzeugen einen hohen Konkurrenzdruck für Wirtschaft und Betriebe. Sie müssen ihre Wettbewerbsfähigkeit erhalten. Die Lohnkosten spielen hierbei eine wichtige Rolle. Von Arbeitgeberseite werden deshalb prekäre Beschäftigungsverhältnisse oftmals auch als Brücke hin zu gesicherten Arbeitsplätzen verstanden. Welche Formen prekären Arbeitsverhältnissen gibt es? Welche Folgen und Ursachen haben prekäre Jobs? Und was once bedeutetes überhaupt, sich in einer prekären Lage zu befinden?

Um diese Fragen beantworten zu können, ist es zuerst zweckdienlich, den Begriff zu definieren. additionally, im ersten Abschnitt meiner Arbeit stellt sich die Frage nach der Definition des Begriffes „Prekarität“. Im weiteren Abschnitten beschäftige ich mich mit den Formen prekärer Arbeitsverhältnissen. Hierzu soll auf die aktuelle Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt eingegangen werden.

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Download PDF by Alexandra Schmidt: Jean-Jaques Rousseau und Rudolf Steiner. Zwei Wegbereiter

By Alexandra Schmidt

Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Pädagogik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden, word: 1,3, Universität Hamburg (Fakultät für Erziehungswissenschaften), Veranstaltung: Geschichte, Theorien und gesellschaftliche Bedingungen von Erziehung und Sozialisation, Sprache: Deutsch, summary: Die Bedeutung von Erziehung ist in unserer heutigen Gesellschaft wichtiger denn je in unserer Geschichte. Hat sich das Kinderbild der Erwachsenen doch im Laufe der letzten zwei Jahrhunderte drastisch geändert. Galten Kinder noch bis zum Anfang des achtzehnten Jahrhunderts als kleine Erwachsene und bedurften der damaligen Anschauung nach keiner besonderen Behandlung, so werden sie heute in Zeiten der rückläufigen Geburtenraten, oft von den Eltern glorifiziert und müssen die Wünsche und Erwartungen dieser in sich bündeln.
Die Eltern des 2010er Jahrzehnts stehen hingegen unter dem Druck ihre Söhne und Töchter unbedingt fördern zu müssen, im Hinblick auf eine Zukunft die in unserem Kulturkreis vor allem auf einen hohen Lebensstandard und finanziellem Erfolg ausgerichtet ist.

Frühförderung im Kindergartenalter und Schulreformen im Jahrestakt sind Schlagworte der Erziehung. Gleichzeitig geben schlechte PISA Ergebnisse und wachsender Schulunmut den öffentlichen pädagogischen Einrichtungen ein negatives Bild und Ansehen.

Schüler und Schülerinnen verlassen immer früher die Schule, sowohl durch die auf acht Jahre verkürzte Gymnasialzeit oder des Wegfalls des Sitzenbleibens zum Beispiel in Hamburg um eine Berufsausbildung zu absolvieren und dem Arbeitsmarkt schnellstmöglich zur Verfügung zu stehen. Mit dem Anspruch, dass in kürzerer Zeit derselbe Stoff qualitativ gleichwertig erlernt wird. Von Pädagogen und Pädagoginnen wird erwartet diesem Bildungsanspruch gerecht zu werden und gleichzeitig noch erzieherisch auf die Kinder einzuwirken.

Mädchen und Jungen verschiedenster Charaktere und Biografien denen im forty five Minuten Takt derselbe Unterrichtsstoff auf dieselbe Weise vermittelt wird. used to be schon Klaus Holzkamp 1992 in „Die Fiktion administrativer Planbarkeit schulischer Lernprozesse“ kritisch bemängelte. Um diesem pace gerecht zu werden, wird mit der Frühförderung und dem Leistungsdruck schon im Kindergartenalter begonnen.

Wie steht nun diese Entwicklung im Einklang mit den Pädagogen und Pädagoginnen, welche die Wegbereiter unserer heutigen Erziehungskonzepte sind. Als einer der ursprünglichsten Wegbereiter der Pädagogik und des Bildes des Kindes in der Gesellschaft, kann der schweizerisch-französische Philosoph und Pädagoge Jean-Jaques Rousseau genannt werden. Oft zitiert und kontrovers diskutiert, ebenso wie der Urheber der Anthroposophie und Begründer der Waldorf Pädagogik, Rudolf Steiner.

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By Alexandra Schmidt

Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Pädagogik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden, word: 1,3, Universität Hamburg (Fakultät für Erziehungswissenschaften), Veranstaltung: Geschichte, Theorien und gesellschaftliche Bedingungen von Erziehung und Sozialisation, Sprache: Deutsch, summary: Die Bedeutung von Erziehung ist in unserer heutigen Gesellschaft wichtiger denn je in unserer Geschichte. Hat sich das Kinderbild der Erwachsenen doch im Laufe der letzten zwei Jahrhunderte drastisch geändert. Galten Kinder noch bis zum Anfang des achtzehnten Jahrhunderts als kleine Erwachsene und bedurften der damaligen Anschauung nach keiner besonderen Behandlung, so werden sie heute in Zeiten der rückläufigen Geburtenraten, oft von den Eltern glorifiziert und müssen die Wünsche und Erwartungen dieser in sich bündeln.
Die Eltern des 2010er Jahrzehnts stehen hingegen unter dem Druck ihre Söhne und Töchter unbedingt fördern zu müssen, im Hinblick auf eine Zukunft die in unserem Kulturkreis vor allem auf einen hohen Lebensstandard und finanziellem Erfolg ausgerichtet ist.

Frühförderung im Kindergartenalter und Schulreformen im Jahrestakt sind Schlagworte der Erziehung. Gleichzeitig geben schlechte PISA Ergebnisse und wachsender Schulunmut den öffentlichen pädagogischen Einrichtungen ein negatives Bild und Ansehen.

Schüler und Schülerinnen verlassen immer früher die Schule, sowohl durch die auf acht Jahre verkürzte Gymnasialzeit oder des Wegfalls des Sitzenbleibens zum Beispiel in Hamburg um eine Berufsausbildung zu absolvieren und dem Arbeitsmarkt schnellstmöglich zur Verfügung zu stehen. Mit dem Anspruch, dass in kürzerer Zeit derselbe Stoff qualitativ gleichwertig erlernt wird. Von Pädagogen und Pädagoginnen wird erwartet diesem Bildungsanspruch gerecht zu werden und gleichzeitig noch erzieherisch auf die Kinder einzuwirken.

Mädchen und Jungen verschiedenster Charaktere und Biografien denen im forty five Minuten Takt derselbe Unterrichtsstoff auf dieselbe Weise vermittelt wird. used to be schon Klaus Holzkamp 1992 in „Die Fiktion administrativer Planbarkeit schulischer Lernprozesse“ kritisch bemängelte. Um diesem pace gerecht zu werden, wird mit der Frühförderung und dem Leistungsdruck schon im Kindergartenalter begonnen.

Wie steht nun diese Entwicklung im Einklang mit den Pädagogen und Pädagoginnen, welche die Wegbereiter unserer heutigen Erziehungskonzepte sind. Als einer der ursprünglichsten Wegbereiter der Pädagogik und des Bildes des Kindes in der Gesellschaft, kann der schweizerisch-französische Philosoph und Pädagoge Jean-Jaques Rousseau genannt werden. Oft zitiert und kontrovers diskutiert, ebenso wie der Urheber der Anthroposophie und Begründer der Waldorf Pädagogik, Rudolf Steiner.

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Download e-book for kindle: Inklusion vor Ort: Der Kommunale Index für Inklusion - ein by Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft

By Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft

Inklusion heißt, Menschen willkommen zu heißen und niemanden auszuschließen. Dazu will dieses Buch beitragen: Mit vielfältigen Informationen und Anregungen hilft es den Menschen in der Kommune, Inklusion kennenzulernen und in der Gemeinschaft mit anderen zu leben. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem viele Fragen: Der ''Index'' ist ein Fragenkatalog, der alle Bereiche der Kommune ''hinterfragt''. Jede der Fragen ist ein Startpunkt, um über Inklusion nachzudenken und selbst aktiv zu werden. Mitmachen kann jede/r: Inklusion heißt, sich auf vielen Wegen zu begegnen und auszutauschen, voneinander zu lernen, etwas zu bewegen und gemeinsam zu gestalten, sich miteinander zu vernetzen und Ressourcen zu entdecken. Je mehr Menschen mitmachen, desto mehr wird Inklusion vor Ort lebendig.

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By Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft

Inklusion heißt, Menschen willkommen zu heißen und niemanden auszuschließen. Dazu will dieses Buch beitragen: Mit vielfältigen Informationen und Anregungen hilft es den Menschen in der Kommune, Inklusion kennenzulernen und in der Gemeinschaft mit anderen zu leben. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem viele Fragen: Der ''Index'' ist ein Fragenkatalog, der alle Bereiche der Kommune ''hinterfragt''. Jede der Fragen ist ein Startpunkt, um über Inklusion nachzudenken und selbst aktiv zu werden. Mitmachen kann jede/r: Inklusion heißt, sich auf vielen Wegen zu begegnen und auszutauschen, voneinander zu lernen, etwas zu bewegen und gemeinsam zu gestalten, sich miteinander zu vernetzen und Ressourcen zu entdecken. Je mehr Menschen mitmachen, desto mehr wird Inklusion vor Ort lebendig.

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Kinderfernsehen. Zwischen Unterhaltung und Bildungsanspruch by Gökce Cavga PDF

By Gökce Cavga

Masterarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Pädagogik - Sonstiges, word: 2,0, Universität Bielefeld, Veranstaltung: Medien, Sprache: Deutsch, summary: Das Medium „Fernsehen“ ist in der heutigen Zeit nicht mehr aus der Öffentlichkeit wegzudenken. Es wird von jedem Nutzer entweder zu Unterhaltungszwecken, zur Gewinnung von Informationen oder als Aneignung von Wissen benutzt. Die Nutzung des Fernsehens dient mit seinen vielzähligen Sendungen dem Freizeitvertreib oder dem Informationsbezug.
Die spezielle shape des Kinderfernsehens kann für die kindliche Entwicklung eine Bedeutung erhalten, wenn Sendungen ausgestrahlt werden, die wissensvermittelnde und lehrreiche Angebote enthalten. Aber nicht jedes variety nutzt diese Angebote, die speziell für Kinder produziert werden. Viele Kinder präferieren Sendungen für Erwachsene, um wieder etwas Neues zu lernen oder sich subjektiv besser unterhaltet zu fühlen. Für die Kinder hat sich das Fernsehen als allerwichtigstes Alltagsmedium entfaltet. Nach neueren Untersuchungen nutzen seventy nine% aller Kinder das Fernsehen als vorrangiges Medium (vgl. http://www.mpfs.de/fileadmin/KIM-pdf14/KIM14.pdf, 2014, S. 20, Stand: 28.04.2015). Somit ist das Fernsehen der Spitzenreiter unter allen genutzten Medien. In jedem Haushalt gibt es zur Zeit mindestens ein Fernsehgerät (vgl. KIM-Studie, mpfs 2014, S.9).
Heutzutage können Kinder vom „Fern-Sehen“ sehr schwer ferngehalten werden, vor allem Kinder von sechs bis dreizehn Jahren besitzen schon zu 35% einen eigenen Fernseher (vgl. KIM-Studie, mpfs 2014, S.9). Deshalb gewinnen Fragen zur Qualität und sinngebendem Inhalt des Kinderfernsehens an Bedeutung. Insbesondere sollte aus der Elternperspektive ein geeignetes Kinderprogramm „lehrreich" sein, so die Studie „Kinderwelten 2000" (vgl. http://www.br-online.de/jugend/izi/deutsch/publikation/ televizion/14_2001_1/goetz.pdf, S.3, Stand: 28.04.2015). Gert Müntefering - einer der erfolgreichen Mitgründer „der Sendung mit der Maus“ - beschrieb das Kinderfernsehen Anfang der 70er Jahre wie folgt: „Kinderfernsehen ist, wenn Kinder fernsehen" (Erlinger, 1998, S. 641). Dieses bekannte Zitat zeigt, dass das Kinderfernsehen sich nicht nur auf Sendungen beschränkt, die für Kinder gedacht sind. Gerne unterbreiten die Fernsehanstalten und Programmmacher auch Unterhaltsangebote wie Spielfilme, Gameshows, Sportsendungen, etc.

Vor dem beschriebenen Hintergrund stellt sich die Frage, wann das Fernsehen für Kinder „gut“ ist? Wie sind die Lernsendungen strukturiert? Auf was once achten die Programmmacher? Lernen die Kinder durch diese Sendungen?
[...]

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By Gökce Cavga

Masterarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Pädagogik - Sonstiges, word: 2,0, Universität Bielefeld, Veranstaltung: Medien, Sprache: Deutsch, summary: Das Medium „Fernsehen“ ist in der heutigen Zeit nicht mehr aus der Öffentlichkeit wegzudenken. Es wird von jedem Nutzer entweder zu Unterhaltungszwecken, zur Gewinnung von Informationen oder als Aneignung von Wissen benutzt. Die Nutzung des Fernsehens dient mit seinen vielzähligen Sendungen dem Freizeitvertreib oder dem Informationsbezug.
Die spezielle shape des Kinderfernsehens kann für die kindliche Entwicklung eine Bedeutung erhalten, wenn Sendungen ausgestrahlt werden, die wissensvermittelnde und lehrreiche Angebote enthalten. Aber nicht jedes variety nutzt diese Angebote, die speziell für Kinder produziert werden. Viele Kinder präferieren Sendungen für Erwachsene, um wieder etwas Neues zu lernen oder sich subjektiv besser unterhaltet zu fühlen. Für die Kinder hat sich das Fernsehen als allerwichtigstes Alltagsmedium entfaltet. Nach neueren Untersuchungen nutzen seventy nine% aller Kinder das Fernsehen als vorrangiges Medium (vgl. http://www.mpfs.de/fileadmin/KIM-pdf14/KIM14.pdf, 2014, S. 20, Stand: 28.04.2015). Somit ist das Fernsehen der Spitzenreiter unter allen genutzten Medien. In jedem Haushalt gibt es zur Zeit mindestens ein Fernsehgerät (vgl. KIM-Studie, mpfs 2014, S.9).
Heutzutage können Kinder vom „Fern-Sehen“ sehr schwer ferngehalten werden, vor allem Kinder von sechs bis dreizehn Jahren besitzen schon zu 35% einen eigenen Fernseher (vgl. KIM-Studie, mpfs 2014, S.9). Deshalb gewinnen Fragen zur Qualität und sinngebendem Inhalt des Kinderfernsehens an Bedeutung. Insbesondere sollte aus der Elternperspektive ein geeignetes Kinderprogramm „lehrreich" sein, so die Studie „Kinderwelten 2000" (vgl. http://www.br-online.de/jugend/izi/deutsch/publikation/ televizion/14_2001_1/goetz.pdf, S.3, Stand: 28.04.2015). Gert Müntefering - einer der erfolgreichen Mitgründer „der Sendung mit der Maus“ - beschrieb das Kinderfernsehen Anfang der 70er Jahre wie folgt: „Kinderfernsehen ist, wenn Kinder fernsehen" (Erlinger, 1998, S. 641). Dieses bekannte Zitat zeigt, dass das Kinderfernsehen sich nicht nur auf Sendungen beschränkt, die für Kinder gedacht sind. Gerne unterbreiten die Fernsehanstalten und Programmmacher auch Unterhaltsangebote wie Spielfilme, Gameshows, Sportsendungen, etc.

Vor dem beschriebenen Hintergrund stellt sich die Frage, wann das Fernsehen für Kinder „gut“ ist? Wie sind die Lernsendungen strukturiert? Auf was once achten die Programmmacher? Lernen die Kinder durch diese Sendungen?
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Read e-book online Der neue Geist des Kapitalismus und die Rolle der Kritik bei PDF

By Anonym

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, observe: 2,0, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Institut für Soziologie), Veranstaltung: Soziologie der Kritik oder kritische Soziologie?, Sprache: Deutsch, summary: Nicht selten kommen soziologische Theoretiker/innen in ihren Betrachtungen zu dem Schluss, dass der Kapitalismus als Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung der freien Entfaltung menschlicher Individualität im Wege steht. Ebenso attestieren verschiedene Soziolog/innen der kapitalistischen Gesellschaft eine durchgehende Irrationalität in ihren Abläufen.

Die Schlüsse in Bezug auf die Aufgaben soziologischer Theorie, die aus diesen Betrachtungen gezogen werden, sind dabei allerdings äußerst verschieden. Die Frage danach, ob Soziologie die irrationalen Momente kapitalistischer Vergesellschaftung kritisieren soll oder sich lediglich auf deren examine und die Beobachtung in der Gesellschaft stattfindender Kritik beschränken soll, wird sehr verschieden beantwortet. Während einige Vertreter/innen des Faches unter Bezugnahme auf die geschichtliche Entwicklung der Soziologie darauf verweisen, dass sie seit jeher einen kritischen Anspruch verfolgte, verweisen gleichzeitig die Verfechter/innen der "Soziologie der Kritik" auf die mangelnden Wertneutralität kritischer Soziologie.

In der vorliegenden Arbeit werde ich mich mit der Rolle der Kritik im Werk Luc Boltanskis und Eve Chiapellos beschäftigen. Hierbei ist speziell ihre Auffassung über den Einfluss der Kritik auf die Dynamik der Veränderung des Kapitalismus interessant. Boltanksi und Chiapello vertreten die those, dass der Kapitalismus auf Kritik angewiesen ist. Um die Wechselwirkung zwischen den beiden Begriffen erklären zu können, führen die Autor/innen den Begriff des "Geist des Kapitalismus" in ihrem Werk ein.

Im Folgenden werde ich versuchen, das Modell des sozialen Wandels zu rekonstruieren. Hierzu werde ich mich zunächst den drei Schlüsselbegriffen des Werkes - Kapitalismus, Geist des Kapitalismus und Kritik - widmen. Es soll jeweils darum gehen, die Begriffe zu definieren und ihre Bedeutung für die Theorie zu erläutern. Anschließend werde ich versuchen die Begriffe in ein Verhältnis zu setzen und ihre gegenseitigen Wechselwirkungen zu erläutern.
Abschließend ist noch die Frage zu klären, ob sich der Theorieansatz, den Boltanski und Chiapello entwerfen, der kritischen Soziologie zuordnen lässt, oder ob sich die Autor_innen eher der Soziologie der Kritik verschreiben.

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By Anonym

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, observe: 2,0, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Institut für Soziologie), Veranstaltung: Soziologie der Kritik oder kritische Soziologie?, Sprache: Deutsch, summary: Nicht selten kommen soziologische Theoretiker/innen in ihren Betrachtungen zu dem Schluss, dass der Kapitalismus als Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung der freien Entfaltung menschlicher Individualität im Wege steht. Ebenso attestieren verschiedene Soziolog/innen der kapitalistischen Gesellschaft eine durchgehende Irrationalität in ihren Abläufen.

Die Schlüsse in Bezug auf die Aufgaben soziologischer Theorie, die aus diesen Betrachtungen gezogen werden, sind dabei allerdings äußerst verschieden. Die Frage danach, ob Soziologie die irrationalen Momente kapitalistischer Vergesellschaftung kritisieren soll oder sich lediglich auf deren examine und die Beobachtung in der Gesellschaft stattfindender Kritik beschränken soll, wird sehr verschieden beantwortet. Während einige Vertreter/innen des Faches unter Bezugnahme auf die geschichtliche Entwicklung der Soziologie darauf verweisen, dass sie seit jeher einen kritischen Anspruch verfolgte, verweisen gleichzeitig die Verfechter/innen der "Soziologie der Kritik" auf die mangelnden Wertneutralität kritischer Soziologie.

In der vorliegenden Arbeit werde ich mich mit der Rolle der Kritik im Werk Luc Boltanskis und Eve Chiapellos beschäftigen. Hierbei ist speziell ihre Auffassung über den Einfluss der Kritik auf die Dynamik der Veränderung des Kapitalismus interessant. Boltanksi und Chiapello vertreten die those, dass der Kapitalismus auf Kritik angewiesen ist. Um die Wechselwirkung zwischen den beiden Begriffen erklären zu können, führen die Autor/innen den Begriff des "Geist des Kapitalismus" in ihrem Werk ein.

Im Folgenden werde ich versuchen, das Modell des sozialen Wandels zu rekonstruieren. Hierzu werde ich mich zunächst den drei Schlüsselbegriffen des Werkes - Kapitalismus, Geist des Kapitalismus und Kritik - widmen. Es soll jeweils darum gehen, die Begriffe zu definieren und ihre Bedeutung für die Theorie zu erläutern. Anschließend werde ich versuchen die Begriffe in ein Verhältnis zu setzen und ihre gegenseitigen Wechselwirkungen zu erläutern.
Abschließend ist noch die Frage zu klären, ob sich der Theorieansatz, den Boltanski und Chiapello entwerfen, der kritischen Soziologie zuordnen lässt, oder ob sich die Autor_innen eher der Soziologie der Kritik verschreiben.

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Pharma-Crime: Kopiert, gepanscht, verfälscht – Warum unsere by Daniel Harrich,Danuta Harrich-Zandberg PDF

By Daniel Harrich,Danuta Harrich-Zandberg

Die Pharmaindustrie hat die Kontrolle über ihre Produkte verloren: Bereits jedes hundertste Medikament in unseren Apotheken und Krankenhäusern ist gefälscht – und das ist nicht zu erkennen, denn äußerlich handelt es sich um Originalprodukte. Jedes Jahr sterben mindestens eine Million Menschen weltweit an gepanschten Arzneien, weil diese entweder gar keinen oder zu viel Wirkstoff oder giftige Trägerstoffe enthalten. Vor allem lebenserhaltende und stark nachgefragte Arzneimittel sind betroffen. Danuta Harrich-Zandberg und Daniel Harrich decken auf, wie es zu den Manipulationen kommt und welche Rolle die Pharmaunternehmen dabei spielen.
Ein spannender und erschütternder Bericht über Profitgier, die selbst vor unserer Gesundheit nicht haltmacht.

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By Daniel Harrich,Danuta Harrich-Zandberg

Die Pharmaindustrie hat die Kontrolle über ihre Produkte verloren: Bereits jedes hundertste Medikament in unseren Apotheken und Krankenhäusern ist gefälscht – und das ist nicht zu erkennen, denn äußerlich handelt es sich um Originalprodukte. Jedes Jahr sterben mindestens eine Million Menschen weltweit an gepanschten Arzneien, weil diese entweder gar keinen oder zu viel Wirkstoff oder giftige Trägerstoffe enthalten. Vor allem lebenserhaltende und stark nachgefragte Arzneimittel sind betroffen. Danuta Harrich-Zandberg und Daniel Harrich decken auf, wie es zu den Manipulationen kommt und welche Rolle die Pharmaunternehmen dabei spielen.
Ein spannender und erschütternder Bericht über Profitgier, die selbst vor unserer Gesundheit nicht haltmacht.

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PEGIDA - Rechtspopulismus zwischen Fremdenangst und - download pdf or read online

By Karl-Siegbert Rehberg,Franziska Kunz,Tino Schlinzig

Die ersten Dresdner »Spaziergänge" von PEGIDA haben seit Oktober 2014 einen regen politischen und medialen Diskurs zur Bedeutung und zum Umgang mit dieser Bewegung provoziert. Seither wurden vielfältige sozialwissenschaftliche Anstrengungen unternommen, dieses in seiner measurement unerwartete und dynamische soziale Phänomen zu beschreiben und zu verstehen. Nach zweijähriger Präsenz von PEGIDA und einer Vielzahl von Einzelpublikationen gibt dieser Sammelband als Beitrag zu einer Public Sociology erstmals einen umfassenden und pointierten Überblick über die Vielzahl der aktuellen Untersuchungen und Deutungen.

Mit Beiträgen u.a. von Heinz Bude, Klaus Dörre, Joachim Fischer, Lars Geiges, Hans-Joachim Maaz, Werner J. Patzelt, Karl-Siegbert Rehberg, Karl-Heinz Reuband, Hartmut Rosa, Dieter Rucht, Britta Schellenberg, Ingo Schulze und Hans Vorländer.

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By Karl-Siegbert Rehberg,Franziska Kunz,Tino Schlinzig

Die ersten Dresdner »Spaziergänge" von PEGIDA haben seit Oktober 2014 einen regen politischen und medialen Diskurs zur Bedeutung und zum Umgang mit dieser Bewegung provoziert. Seither wurden vielfältige sozialwissenschaftliche Anstrengungen unternommen, dieses in seiner measurement unerwartete und dynamische soziale Phänomen zu beschreiben und zu verstehen. Nach zweijähriger Präsenz von PEGIDA und einer Vielzahl von Einzelpublikationen gibt dieser Sammelband als Beitrag zu einer Public Sociology erstmals einen umfassenden und pointierten Überblick über die Vielzahl der aktuellen Untersuchungen und Deutungen.

Mit Beiträgen u.a. von Heinz Bude, Klaus Dörre, Joachim Fischer, Lars Geiges, Hans-Joachim Maaz, Werner J. Patzelt, Karl-Siegbert Rehberg, Karl-Heinz Reuband, Hartmut Rosa, Dieter Rucht, Britta Schellenberg, Ingo Schulze und Hans Vorländer.

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